2014 ist vorbei. Ich danke allen Lesern, im Moment aus der Ferne. Festgestellt habe ich, dass manche emails geblocked werden. Deshalb werde ich vieles wohl erst bei meiner Rückkehr lesen können. sorry für die Verspätung. Nicht alle Welt ist frei und die Kontrolle von Staaten sind mal mehr, mal weniger sichtbar. Ich bin gerade in einem, dessen Kontrolle offensichtlich ist. Vielleicht erzähle ich später einmal mehr darüber.
Eines der schönsten Dinge, die geschehen sind ...
31. Dezember 2014
21. Dezember 2014
Nackig unterm Tannenbaum oder: Psychologie des Schenkens
The historical center of Schöckingen in Baden-Württemberg in Germany, with christmas illuminations. (Photo credit: Wikipedia) |
Ein eher nicht alltägliches Geschenkt machte eine Frau ihrem Liebsten, als ihr so gar nichts zu Weihnachten einfiel:
Sie setzte sie sich komplett nackig unter den Weihnachtsbaum, dekoriert mit einer riesengroßen roten Schleife um den Bauch. Dann läutete sie die Glücke zum Zeichen der Bescherung. Und ...
15. Dezember 2014
Psychische Belastung auf Rekordhoch! - Arbeitnehmerreport 2014 Deutschland
Psychische Leiden nehmen zu. Die Fehlzeiten am Arbeitsplatz sind gestiegen: um 500 Prozent in nur einer Generation! Und nein, das ist keine Effekthascherei. Die Zahlen geben das her. Hier die Hintergründe:
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15.12.14
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6. Dezember 2014
Was Hypnose und der Nikolaus miteinander zu tun hat?
H als nikolaus (Photo credit: Wikipedia) |
Das Ausschlaggebende dabei ist nicht, ob es ihn wirklich gibt oder nicht, sondern was dieses Bild vom Nikolaus bewirkt.
Es sind nicht so sehr die Tatsachen, sondern die inneren Bilder von Tatsachen, die die Fakten schaffen. Genau deshalb arbeitet die Therapie mit Hypnose damit. Im Anschluss erfahren Sie mehr darüber.
29. November 2014
Wenn Veränderungen schwer fallen
http://heftig.co/historische-fotos/ |
Veränderung ist das Natürlichste aller Dinge. Warum fallen uns dann bestimmte Veränderungen so schwer?
Die Antwort liegt in tief unserem Kopf. Dieser post informiert über den Zensor im Kopf und welche Einstellung die bessere im Leben ist.
23. November 2014
In Deutschland kann man Gewalt gegen Frauen bald lernen - Seminare von Julien Blanc
No sexism racism homophobia (Photo credit: Wikipedia)By Kurt Löwenstein Educational Center International Team from Germany (ws'08 (21)) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons |
Es gibt Leute, die verkaufen kranke Produkte. Zum Beispiel, wie man Frauen mit Gewalt so manipuliert, dass man sie ins Bett kriegt.
Die Anbieter dieser Seminare - kein Witz! - wollen nun nach Deutschland.
Eng verbunden mit den "Seminaren mit sexuellen Übergriffen" ist ein Name: Julien Blanc.
17. November 2014
Depression - wie es innen drin aussieht
Depressionen sind in Deutschland so sehr verbreitet wie das Nichtwissen darüber. Und weil die Betroffenen immer noch auf mehr Stigmatisierung als auf Verständnis stoßen, schweigen sie überwiegend. Gut, dass es das Internet gibt. Twitter machts möglich. Hier gibt es Einblicke in die Psyche von Betroffenen.
9. November 2014
Die Tragödie am Djatlow-Pass und was uns das über unser Gehirn sagt
Blick auf ein Zelt der Bergsteigergruppe, wie es die Rettungskräfte 1959 vorfanden.(Foto: Wikipedia |
"Wenn ich Gott eine einzige Frage stellen könnte, dann diese: Was ist mit meinen Freunden passiert?", sagte Juri Jüdin, solange er lebte. Falls er mehr gewusst hatte, als er verlauten ließ, so nahm er sein Wissen inzwischen mit ins Grab.
Die mysteriöse Tragödie und ihre Folgen sagen einiges über unser Denken aus.
2. November 2014
Religion ist bloß was für Dumme? Eine neue Metastudie klopft ab
intelligence (Photo credit: arvindgrover)creativecommonslicense |
Es gibt Untersuchungen, die einen negativen
Zusammenhang zwischen Intelligenz und religiösem Glauben aufwiesen, das heißt:
je intelligenter ein Mensch, desto weniger religiös ist er.
Miron Zuckerman und Jordan Silberman, Psychologen der Universität von Rochester, sind der Sache noch einmal genauer nachgegangen. Sie haben zusammen mit Judith Hall von der Northeastern University eine Metastudie publiziert. An ihr zeigt sich, was differenziertes Denken bedeutet.
je intelligenter ein Mensch, desto weniger religiös ist er.
Miron Zuckerman und Jordan Silberman, Psychologen der Universität von Rochester, sind der Sache noch einmal genauer nachgegangen. Sie haben zusammen mit Judith Hall von der Northeastern University eine Metastudie publiziert. An ihr zeigt sich, was differenziertes Denken bedeutet.
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26. Oktober 2014
Vorbild sein - ein bürgerlicher und schädlicher Gedanke
English: Cyclist Lance Armstrong at the 2008 Tour de Gruene Individual Time Trial, 1 November 2008 (Photo credit: Wikipedia) |
Armstrong war ein Idol und nirgendwo sonst ist die Fallhöhe größer. Es mag sein, dass Armstrong so ist, wie diese Biographie ihn zeigt. Vielleicht, vielleicht auch nicht. Das eigentliche Problem aber ist nicht, dass Armstrong so ist, wie er ist. Das eigentliche Problem ... das sind ...
19. Oktober 2014
Das schwarze Land - eine Kartographie der Depression
Die Tochter hatte die Diagnose Depression. Als sie trotz aller Bemühungen nicht mehr aus dem Bett kam, fauchte ihre Mutter sie an:
"Wenn du jetzt nicht sofort aufstehst, dann schlag ich dich so her, dass du wirklich einen Grund hast, liegen zu bleiben."
Depression ist so weit verbreitet, aber die wenigsten wissen etwas darüber. Und entsprechend falsch verhalten sie sich. Deshalb hier in Kurzform die wichtigsten Elemente zur Info für alle, die nicht (mehr) genau wissen, mit was sie es zu tun bekommen.
"Wenn du jetzt nicht sofort aufstehst, dann schlag ich dich so her, dass du wirklich einen Grund hast, liegen zu bleiben."
Depression ist so weit verbreitet, aber die wenigsten wissen etwas darüber. Und entsprechend falsch verhalten sie sich. Deshalb hier in Kurzform die wichtigsten Elemente zur Info für alle, die nicht (mehr) genau wissen, mit was sie es zu tun bekommen.
12. Oktober 2014
Der Anwesenheitswahn im Büro: burnout-Ideologie statt Menschenverstand
Burnout Risiko senken (Photo credit: Tanja FÖHR)creativecommonslicense |
Vielleicht gibt es "burnout" wirklich nicht, wie so manche Psychoanalytiker behaupten . Vielleicht ist es nur Schwäche, wie Büroleute es oft proklamieren. Vielleicht aber ist burnout nur eine Chiffre für etwas anderes.
Liest man nämlich eine Umfrage neueren Datums, wird es für eine Berufsgruppe vermutlich so peinlich, dass man lieber für die Existenz von "burnout" als Krankheit eintritt. Hier die Tatsachen:
4. Oktober 2014
Unser Leben, unsere Träume - Erkenntnisse aus der Therapie
"Ich träume so viel", sagt er. "Tagsüber auch, wenn ich unterwegs bin, wartend am Bahnsteig; oder dann im Zug. Abends, am Fenster. Da ist immer noch das Kind in mir, das sich die Welt erträumt. Eine Welt, in der es spielt und springt, während es die schützende Macht des Vaters anwesend spürt."
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4.10.14
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26. September 2014
Arbeit macht krank - zumindest in Deutschland
Serena Williams after beating Dinara Safina on Roland Garos on Sunday, June 3, 2007. (Photo credit: Wikipedia) |
Sie haben eine Auszeit genommen. Ursache: ausgebrannt sein.
Macht die Arbeit krank? Mediziner sind sich weitgehend einig.
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Gesundheit
20. September 2014
Depression - wie es furchtbar enden kann und wie es nicht muss
Als Therapeut zu arbeiten führt einem oft in Welten, die die meisten nicht nachvollziehen können. Depression zum Beispiel. Ich selbst lerne sehr viel von den Betroffenen dabei, vor allem, dass die Welt nicht so aussieht, wie die meisten Menschen es sich vorstellen. Doch manchmal gibt es Dinge, da bleibt mir für einen Moment die Luft weg. Das war diese Woche der Fall. Schuld war eine Nachricht. Es geht um Depression, es geht um Krokodile (lebendige).
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20.9.14
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Depression
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Heilung
12. September 2014
Verursacht unsere Gesellschaft Depression?
Depessionen sind in der deutschen Bevölkerung mehr mit Etiketten als
mit überprüften soliden Wissen behaftet.
Im Betrieb werden Betroffene oft als "Minderleister" und als nicht belastbar abqualifiziert.
Solche Beurteilungen sind weder hilfreich noch sonderlich intelligent. Niemand würde zum Beispiel eine Bürokraft, die sich die Schreibhand gebrochen hat, als Minderleister einstufen. Bei Depressionen geht das aber. Dabei ist der einzige augenfällige Unterschied, auf den sich die Urteiler stützen:
Im Betrieb werden Betroffene oft als "Minderleister" und als nicht belastbar abqualifiziert.
Solche Beurteilungen sind weder hilfreich noch sonderlich intelligent. Niemand würde zum Beispiel eine Bürokraft, die sich die Schreibhand gebrochen hat, als Minderleister einstufen. Bei Depressionen geht das aber. Dabei ist der einzige augenfällige Unterschied, auf den sich die Urteiler stützen:
31. August 2014
Warum Depressionen zunehmen - und was Sex mit Essstäbchen zu tun hat
Depression ist Volkskrankheit. Zeit zu fragen, warum? Ich bin jetzt auf die Antwort gekommen. Sie lautet: weil die Sinnlosigkeit zunimmt. Warum nimmt sie zu? Weil wir es so wollen. Hier die Einzelheiten.
23. August 2014
Säureanschläge auf Frauen - was in Indien geschieht, hat die selbe Wurzel wie hier
Die Nachricht war neu, das Phänomen alt: Frauen wird mit Säure ihr Gesicht verätzt. Manche sterben. Die, die überleben, sind für gezeichnet. Jetzt sind einige von ihnen an die Öffentlichkeit gegangen. Sonali Mukherjee an vorderster Stelle. Rechts ist ihr Bild. Vor dem Anschlag und nachher.
Dann kam eine frauenbewegte Lobbyistin und redete mich zu mit Frauenförderung.
Und dann kam in meinen Kopf eine Erinnerung hoch ... von der Meldung über die Massengräber von Babys, den Müttern weggenommen und verscharrt, weil sie den gottesfürchtigen Nonnen im Weg waren.
Und dabei ist mir klar geworden, dass es eine Ursache gibt für all das.
Hier zuerst der Hintergrund zu den Vorfällen in Indien, aber Vorsicht, es ist starker Tobak.
Dann kam eine frauenbewegte Lobbyistin und redete mich zu mit Frauenförderung.
Und dann kam in meinen Kopf eine Erinnerung hoch ... von der Meldung über die Massengräber von Babys, den Müttern weggenommen und verscharrt, weil sie den gottesfürchtigen Nonnen im Weg waren.
Und dabei ist mir klar geworden, dass es eine Ursache gibt für all das.
Hier zuerst der Hintergrund zu den Vorfällen in Indien, aber Vorsicht, es ist starker Tobak.
12. August 2014
Zum Tod von Robin Williams - gegen Depression hilft mehr als nur Methoden
Robin Williams ist tot. Suizid. Ich weiß nicht, was mich mehr überrascht hat: dass er tot ist oder dass es Suizid sein sollte.
Robin Williams hatte irgendwie etwas Jugendliches in meinem Bild von ihm, so unterschwellig und anscheinend so fest, dass die Worte "tot" und "Suizid" überhaupt nicht dazu passen wollen. Doch vielleicht wussste ich nur zu wenig.
Robin Williams war 63 Jahre alt gewesen und hatte mit Depression zu kämpfen. Doch auch wenn ich mehr seine Rollen als ihn kannte, über das, was ihn verfolgte, weiß ich Bescheid.
Robin Williams hatte irgendwie etwas Jugendliches in meinem Bild von ihm, so unterschwellig und anscheinend so fest, dass die Worte "tot" und "Suizid" überhaupt nicht dazu passen wollen. Doch vielleicht wussste ich nur zu wenig.
Robin Williams war 63 Jahre alt gewesen und hatte mit Depression zu kämpfen. Doch auch wenn ich mehr seine Rollen als ihn kannte, über das, was ihn verfolgte, weiß ich Bescheid.
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Depression
8. August 2014
Das älteste Liebespaar der Welt - reden wir über ein grundsätzliches schönes Gefühl
Die romantische Liebe ist eine Erfindung der Romantik, sagt man. Dabei gab es diese Liebe schon immer: Romeo und Julia zum Beispiel ist älter als das Zeitalter der Romantik und Shakespeare hätte schließlich so eine Geschichte nicht schreiben können, wenn es nicht eine solch romantische Vorstellung von Liebe gegeben hätte.
Ein archäologischer Fund beweist uns jedoch, wie lange diese Form der Liebe schon unter uns weilt. Das älteste Liebespaar der Welt kuschelt nämlich seit 8000 Jahren zusammen. Viel Zeit, um über die Liebe zu reden.
Ein archäologischer Fund beweist uns jedoch, wie lange diese Form der Liebe schon unter uns weilt. Das älteste Liebespaar der Welt kuschelt nämlich seit 8000 Jahren zusammen. Viel Zeit, um über die Liebe zu reden.
3. August 2014
gender mainstreaming: Kindererziehung und andere Katastrophen
Original image description from the Deutsche Fotothek: Deutsch: Kinderkrippenkinder beim spielen an Tischen unter Anleitung von Erzieherinnen (Photo credit: Wikipedia) |
Wie immer man gender mainstreaming definiert, in der Praxis handelt es sich doch um etwas, mit dem sich eher der öffentliche Dienst, die Verwaltungen und andere von Steuergelder regelmäßig Subventionierte beschäftigen.
Als jemand, der sein eigenes Geld erwirtschaften muss, hat man wenig Zeit für solche Dinge - bis dann eine Klientin sich Luft macht.
26. Juli 2014
Flipper oder die Wahrheit unter der Oberfläche und warum Hypnose?
Wir glauben, vieles zu wissen. Und das hat einen Riesen Nachteil. Seit zum Beispiel die Serie "Flipper" über den Bildschirm flimmerte, ist unser Bild vom Delfin fest eingeprägt: klug, freundlich, hilfsbereit. Noch dazu, wenn man sieht, wie Delfine in der Therapie mit Menschen umgehen - ein Traum! Leider ist das, was in unserem Kopf vorgeht, nicht immer das, was tatsächlich abgesichert und überprüft ist. Und das bringt uns zuweilen in immense Schwierigkeiten. Sie wären vermeidbar. |
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14. Juli 2014
Gewalt gegen Frauen und der Umgang mit Wahrheit
Jede dritte Frau ist Opfer von Gewalt, sagte eine EU-Studie März 2014. Viele Printmedien druckten diese Schlagzeile einfach ab. Ich schenke mir die ganze Auflistung und gebe nur ein Beispiel an. Aber google hilft., wenn man es überprüfen will. Wichtiger ist der Inhalt. Und zu dem hat man als jemand, der mit Paaren arbeitet, ziemliche Zweifel an dieser Aussage.
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systemische Therapie
5. Juli 2014
Wenn der Wunsch zum Fremdgehen kommt
The Seventh Commandment (Photo credit: pasukaru76)-creativecommonslicenses |
Was ist das jetzt für eine Rolle, in der man sich befindet und wie fühlt sich das an?
Und was heißt das für die Zukunft? Werden Sie gehen oder werden Sie bleiben und um Verzeihung bitten? Ob Sie gehen oder bleiben, die Entscheidung liegt im Moment bei Ihrem Partner, nicht bei Ihnen.
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29. Juni 2014
Erektionsstörung, Hypnose und die unnützen Ratgeberartikel
Im Chor singen immer die am lautesten, die falsch singen, lautet eine Redewendung. Leider hat mir diesmal jemand direkt ins Ohr gesungen. Ich hab manchmal etwas Zeit und leider surfe ich dann im Internet. Das war diesmal ein Fehler, denn ich stolperte über einen Artikel, der den Frauen Ratschläge geben wollte, was sie denn bei Erektionsstörungen ihres Partner machen könnten. Das Niveau des Artikel hat mir den Abend vermiest. Deshalb tue ich diesmal etwas, was ich meist zu vermeiden versuche: Ich kritisiere jemand konkret. Aber das muss jetzt einfach raus.
21. Juni 2014
Jedes 5. Kind ist krank - wegen der Familie, in der es lebt. Höchste Zeit, dass wir umdenken
20 Prozent der Kinder in Deutschland sind krank. Ursache dafür ist - bitte festhalten! - das Klima in der Familie. So sagt es eine Studie der AOK. Was tun?
15. Juni 2014
7. Juni 2014
Wie kann ich meine Liebe loslassen, wenn die Beziehung gescheitert ist?
Ertränkte Liebe / Drowned love (Photo credit: to.wi crativecommonlicense) |
Bei Liebeskummer gibt es kein Patenzrezept, um loszulassen. Manchmal dauert es lange.
Ehrlich gesagt, ich bin kein Freund von so nahtlosen Übergängen, die da heißen: Wenn es heute auseinander geht, hol ich morgen halt den Nächsten / die Nächste.
Eine Liebe ist es Wert, dass man um sie trauert.
Es gibt bei dem ganzen Schlamassel nur eine Gewissheit:
25. Mai 2014
Mitarbeitermotivation fördern - was Sie als Vorgesetzte wirklich tun können - und es kostet sogar kaum was.
Arbeitsmotivation 2014 heißt eine neue und repräsentative Studie für Deutschland. Sie bestätigt das schon bekannte Faktum:
Versteht sich jemand gut mit dem Vorgesetzten und den Kollegen, so ist seine Arbeitsmotivation höher.
Gleichzeitig nennt sie eindeutige Maßnahmen, wie man die Motivation stärken kann. Das Interessante dabei: Es sind alles Dinge, die nicht viel Arbeit machen und wenig kosten. Garantiert weniger als Unternehmensberatungen!
18. Mai 2014
Woran Sie erkennen, dass Sie den falschen Chef haben
Stellvertreter (Photo credit: Wikipedia) |
Menschen bewerben sich, weil Firmen und Marken anziehend wirken. Das heißt, Menschen kommen zu Firmen, aber sie verlassen Führungskräfte.
Viele Chefs hätten nie einer werden dürfen. Wären sie Mitarbeiter, so wäre ihre Leistung zu defizitär, als dass man im Unternehmen nicht über Trennung nachdenken würde.
Es folgen eine ausgewählte Charakteristika von Chefs, bei denen Sie besser den Job wechseln sollten.
Der "Ich-weiß-es-besser-Vorgesetzte"
Für manche Chefs ist der Fachbereich, in den sie gekommen sind, neu. Trotzdem haben sie bereits fertige Vorstellungen, wie die Sache laufen soll. Die Erfahrung der Mitarbeiter stört eher, bestenfalls hört man noch zu, aber hat keine Motivation, deren Erfahrungen gelten zu lassen, und schreibt dann vor, wie genau was zu tun ist.Doch auch mit der Arbeit vertraute Vorgesetzte entwickeln eine Sympathie für das Mikromanagement. Sie verwechseln damit die Valuation der geleisteten Ergebnisse mit dem Abbau von Entscheidungsspielraum und Kreativität.
Der "Breitarsch"
"Beamtenmentalität" sagte man früher verächtlich dazu. Es sind Leute, die ihren Status auf ihren unantastbaren Sessel genießen. In ihrer Sichtweise haben sie es sowohl geschafft als auch verdient, dort zu sein, wo sie sind. Sich selber ehrlich zu reflektieren, vielleicht sogar in Frage stellen, sich weiter zu entwickeln ... wozu? Wenn man das bräuchte, dann säße man doch nicht auf diesem Sessel?Wasserprediger und Weintrinker
Mäßigung verkünden, sich selber aber einen guten Schluck aus der Pulle genehmigen - selten führt etwas anderes zu mehr Verlust an Reputation als so etwas. Bei fast bei jedem zweiten der 100 gängigsten Berufen ist das Realeinkommen seit Jahren gesunken. Nur nicht bei deutschen Konzernmanagern. Wenn man Mitarbeiter wirklich Wert schätzen würde, dann müsste sich das in einer auf Geldfluss basierenden Wirtschaft auch (nicht nur, aber immer auch) in klingender Münze zeigen.Die schlechte Kinderstube
Manche sind sich nicht zu schade, ihre Mitarbeiter mit Kraftausdrücken und Beleidigungen zu betiteln. "Der Betriebsrat, der Abschaum der Menschheit!", so betitelte ihr Chef sie, wenn er sie auf dem Gang traf, erzählte mir einmal eine Klientin.Es geht mir hier keineswegs darum, dass Betriebsrat und Chef sich leiden müssen. Es geht auch nicht um einen rauhen Tonfall, der in Wirklichkeit ja gar nicht persönlich gemeint sei. Es geht mir um eine Kultur des gepflegten Umgangs im Unternehmen. Zwischen Chef, Betriebsrat und Mitarbeitern haben solche Ausdrücke nichts verloren, egal wie sie gemeint sind. Eine gute Erziehung und ein wenig kommunikative Kultur haben noch nie jemanden geschadet.
Die strukturelle Inkompetenz
Man sagt, in Deutschland wird man sehr oft befördert, nicht, weil man für den Posten gut geeignet sei, sondern weil man sich in einem anderen Job bewährt hat.Leider sagt aber der Erfolg in einer bestimmten Position noch nicht viel über die Eignung für eine andere Tätigkeit aus. Zumal man als Vorgesetzter immer mit Dingen konfrontiert ist, mit denen man sich als Mitarbeiter nie herumschlagen musste.
Nach dem Peter-Prinzip steigt jeder Mensch bis zur Stufe seiner offensichtlichen Inkompetenz auf. So gibt es also auch Leute, die einmal zu viel befördert wurden oder auch zu schnell in die höhere Position kamen.
Eines ist auf jeden Fall ehernes Gesetz: Wenn man einmal in der höheren Position ist, wird man nicht wieder herunter geholt. Schon die alten Römer wussten, dass man die Leute eher wegbefördert als dass die Beförderung rückgängig gemacht wird.
Die "Ich-muss-mich-nicht-ändern-ich-bin-doch-nicht-blöd"-Haltung
Hier ein Ergebnis einer Studie von Insolvenzverwaltern:In mehr als der Hälfte der Fälle waren Fehlentscheidungen von Gesellschaftern oder der Geschäftsführung Schuld an der Insolvenz. Das operative Geschäft war nur bei rund einem Drittel der Unternehmen bereits eingebrochen. Knapp die Hälfte der Firmen verfügte beispielsweise noch über hohe Auftragsbestände.Aber die Beharrungstendenzen in der Führungsetage sind groß, selbst wenn die Hütte bereits brennt. Dabei ändern sich heute Konzepte schneller als bakterielle Mutationen. Mit Sichtweisen aus den 80ern oder 90ern kann man heutzutage keine Menschen führen. Eine Untersuchung nennt als Hauptursache für Pleiten: Managementfehler.
Worauf es tatsächlich ankommt!
Dass es solche Menschen, wie die eben Genannten gibt, ist eindeutig. Dass es andere gibt, ebenfalls. Aber beides ist banal und in Wirklichkeit nicht entscheidend. Die einzig wichtige Frage aber ist:Schafft sich die Firma solche Führungskräfte, wie die Genannten vom Hals, oder füttert und protegiert sie solche?
Nur diese Frage zählt! An der Antwort können Sie ablesen, ob Sie nicht nur den falschen Chef haben, sondern auch, ob man in der Firma insgesamt etwas von Führung versteht oder nicht. Wenn nicht, ist es auf Dauer gesünder, sich bei Zeiten nach etwas Neuem umzusehen.
11. Mai 2014
Vesakh Fest: schöne Frauen, Achtsamkeit, die Kritik an der Therapie und nochmals schöne Frauen
Vesakh Fest -
- das bedeutet in meiner Stadt nicht nur, dass man wunderschöne Frauen (keine Ironie, das ist hier wirklich so) treffen, hervorragendes Essen genießen, tolle traditionelle asiatische Tänze erleben exotischer Musik lauschen darf -
Vesakh ist die Feier von Buddhas Eintritt in den Strom und damit das Vorbild aller Beendigung von Leid. Die Vorträge waren brechend voll. Und ich war eingeladen.
Und post scriptum: Ich weiß, solche Fotos können ungehörig wirken, aber die Kleidung mit diesen Mustern und den halbtransparenten Stoffen schrie förmlich nach einem Foto. Diese tibetischen, vietnamesischen und auch thailändischen Damen wurden mehr fotografiert als Fernsehchauspielerinnen auf dem roten Teppich.
- das bedeutet in meiner Stadt nicht nur, dass man wunderschöne Frauen (keine Ironie, das ist hier wirklich so) treffen, hervorragendes Essen genießen, tolle traditionelle asiatische Tänze erleben exotischer Musik lauschen darf -
Vesakh ist die Feier von Buddhas Eintritt in den Strom und damit das Vorbild aller Beendigung von Leid. Die Vorträge waren brechend voll. Und ich war eingeladen.
Und post scriptum: Ich weiß, solche Fotos können ungehörig wirken, aber die Kleidung mit diesen Mustern und den halbtransparenten Stoffen schrie förmlich nach einem Foto. Diese tibetischen, vietnamesischen und auch thailändischen Damen wurden mehr fotografiert als Fernsehchauspielerinnen auf dem roten Teppich.
4. Mai 2014
7 Fehler von Frauen bei der Partnerwahl
Nun hat es auch mit Glück zu tun, jemanden zu finden, mit dem man eine gute Partnerschaft leben kann. Jedoch ist der Grund für einen häufigen “Griff daneben” ein anderer. Nein, ich spreche jetzt nicht von tief verborgenen Mustern im Unterbewusstsein.
Bei der Partnerwahl gibt es weit verbreitete Fehler, denen viele aufsitzen. Hier sind die am weit verbreitetsten sieben Stück:
27. April 2014
Sex nach Geburt der Kinder - ab wann und wie ist es normal?
Eine Studie gibt Einblicke in das Sexualverhalten von Paaren nach Geburt eines Kindes.
Wissenschaftler von der Harvard-Universität wollen herausgefunden haben, dass Babys nachts deswegen scheien, um die Aufmerksamkeit der Eltern ganz auf sich zu lenken. Damit wollen sie verhindern, dass ihre Eltern Zeit haben, weitere Babys zu zeugen, die ihnen dann den Platz streitig machen könnten. So jedenfalls der Leiter Professor David Haig.
"Na, so klein und schon so durchtrieben", könnte man da sagen. :-)
Aber es führt zu einer interessanten Frage: Ab wann und wie findet zwischen den neugebackenen Eltern nach einer Geburt wieder Sex statt?
13. April 2014
Warum Deutsche psychisch immer kränker werden
Dass psychischen Störungen in Deutschland rasant zunehmen und sich an die zweite Stelle der Gründe für Krankschreibungen gesetzt haben, hat sich langsam herumggesprochen. Auch ich habe darüber schon geschrieben (siehe am Ende des posts).
Pikant ist die Sache, weil das ganze Soziale in Deutschand zu einem überwiegenden Teil auf einer Verhaltensmaxime beruht: Wenn es einen Missstand gibt, dann braucht es jemand, der klare Regeln aufstellt, an die sich alle zu halten haben.
Die andere Maxime, nach der jeder erst einmal selber verantwortlich ist, ist weniger ausgeprägt - ließen mich viele Beobachter von außerhalb wissen. Psychologisch ist das problematisch.
Wenn ihnen jemand eine tödliche Dosis Arsen verabreicht, dann ist das eine große Belastung - die in ein paar Minuten vorbei sein wird. Wenn Ihnen aber jemand jeden Tag nur eine kleine Dosis verabreicht, und das über einen langen, langen Zeitraum, so dass Sie langsam dahin siechen, so ist die Belastung in Ihrem Leben wesentlich größer. Das ist bildlich gesprochen der Unterschied von damals zu heute.
Gehorsame Menschen sind kein Gewinn für eine Gesellschaft, Disziplinierte selbstverständlich genau so wenig. Gehorsame und unter Disziplinierung Stehende kennzeichnen weniger gesellschaftliches Selbstbewusstsein, vielmehr stehen sie für die Mentalität einer Viehherde, die den Treibern gehorcht.
Die menschliche Natur aber ist kein Vieh und wer eine Gesellschaft nach dem Herdenprinzip von Rindviechern als Maxime nimmt, ist mental bereits im Kriminalitätsbereich.
(1) ich bin nicht gegen einen Mindestlohn, nur gegen das Geschrei nach jemand anderen, der für einem das richten soll, weil man selber ja so gar nichts tun kann
(2) ich bin gegen Ungerechtigkeit, ich bin aber auch gegen einen Bürger, der den Staat als Ersatz für den persönlichen Einsatz ansieht
(3) ich kann nichts anfangen mit der Meinung, dass ab einer gewissen Grenze, Reichtum unanständig wird, da mir niemand klar begründen kann, wo die Grenze zwischen Anstand und Unanständigkeit, ausgedrückt in einer Summe auf dem Gehaltsscheck, verläuft. Wäre es nicht besser, davor zu sorgen, dass die, die weniger haben, ebenfalls unanständig viel verdienen können?
(4) früher hieß das Befehl und Strafe. Die heutigen Regeln und Konsequenzen sollen den selben Zweck erfüllen, was die Strafe soll: "Räum dein Zimmer auf!" "Nein!" - "Du hast heute abend Fernsehverbot". Das, was da Regeln und Konsequenz ist, ist in Wirklichkeit nur Befehl und Strafe, es klingt nur netter.
Pikant ist die Sache, weil das ganze Soziale in Deutschand zu einem überwiegenden Teil auf einer Verhaltensmaxime beruht: Wenn es einen Missstand gibt, dann braucht es jemand, der klare Regeln aufstellt, an die sich alle zu halten haben.
Die andere Maxime, nach der jeder erst einmal selber verantwortlich ist, ist weniger ausgeprägt - ließen mich viele Beobachter von außerhalb wissen. Psychologisch ist das problematisch.
Regeln sollen alles richten:
- Da haben Leute zu wenig Lohn - es muss gesetzlich etwas geändert werden (1)
- Da passiert eine Ungerechtigkeit - es braucht eine neue Regel, damit das nicht mehr vorkommt (2)
- Das Einkommen ist ungleich verteilt - es soll eine Gehaltsobergrenze festgelegt werden (3)
- Kinder hauen über die Strenge - Kinder brauchen Regeln und Konsequenzen (4)
- Sie könnten sich ja in Vereinigungen engagieren, um höheren Lohn für die eigene Branche durchzudrücken. Sie könnten auch selber besser verhandeln.
- Sie könnten auch sich dafür einsetzen, dass mehr Menschen mehr verdienen können, anstatt per Regel anderen etwas wegzunehmen. Der Aufschrei ist groß, wenn ein paar Prozent das meiste Vermögen besitzen. Aber niemand der Schreienden setzt sich dafür ein, dass der andere Großteil ebenfalls vermögensmäßig aufsteigen kann.
- Man könnte auch mehr Zivilcourage als Vorbild für eine Gesellschaft fördern. Allein, ich kenne keine Vertreter von den Hilfsorganisationen bis hin zu Mitarbeitervertretungen, die das tun.
Früher war es in einer Beziehung gesünder
Psychologisch ist inzwischen wissenschaftlich eindeutig: Fremdbestimmung ist langfristig belastender als ihr Gegenteil. Früher war das physische Leben wesentlich mehr bedroht als heute, aber halten Sie sich fest: Eine Maxime, die da lautet "Friss oder stirb" ist insgesamt weniger belastend als die psychische Dauerbelastung, die unsere heutige Lebensweise uns zumutet.Wenn ihnen jemand eine tödliche Dosis Arsen verabreicht, dann ist das eine große Belastung - die in ein paar Minuten vorbei sein wird. Wenn Ihnen aber jemand jeden Tag nur eine kleine Dosis verabreicht, und das über einen langen, langen Zeitraum, so dass Sie langsam dahin siechen, so ist die Belastung in Ihrem Leben wesentlich größer. Das ist bildlich gesprochen der Unterschied von damals zu heute.
Die Paradoxie von heute
Wir sollen autonom, selbstbestimmt und eigenverantwortlich handeln, sonst sind wir keine richtigen Menschen. Gleichzeitig werden die Restriktionen aber immer mehr. Das Scheitern am Anspruch ist vorprogrammiert. Bei '"Friss oder Stirb" habe ich immerhin noch eine 50:50 Chance.Es sind weniger die großen wuchtigen Schläge, die uns zu schaffen machen, sondern die schleichende Unterwanderung unserer Gesundheit. Die Mentalität, reflexartig nach jemand Drittem zu rufen, der Regeln aufstellen soll, nach denen dann alle sich zu richten haben, wirkt dabei als Verstärkung. Es heißt, wieder auf Fremdbestimmung zu setzen. Zudem riecht das alles sehr noch nach dem alten Erziehungsmodell "Befehl und Strafe". Als hätte wir seit dem preußischen Militärstaat nicht viel über Erziehung gelernt.
Gehorsam ist keine Tugend
Ein solches Modell erwartet und fördert Gehorsam. Es geht ihm nicht um einen erwachsenen ethischen Wert wie Selbstdisziplin, sondern um Disziplinierung. Das hat aber nichts mit der Fähigkeit zu tun, ein eigenständiges Leben zu führen oder es anzustreben.Gehorsame Menschen sind kein Gewinn für eine Gesellschaft, Disziplinierte selbstverständlich genau so wenig. Gehorsame und unter Disziplinierung Stehende kennzeichnen weniger gesellschaftliches Selbstbewusstsein, vielmehr stehen sie für die Mentalität einer Viehherde, die den Treibern gehorcht.
Die menschliche Natur aber ist kein Vieh und wer eine Gesellschaft nach dem Herdenprinzip von Rindviechern als Maxime nimmt, ist mental bereits im Kriminalitätsbereich.
Gehorsam und Disziplinierung hat nur ein Ergebnis: Eine kranke Gesellschaft mit kranken Menschen.
(1) ich bin nicht gegen einen Mindestlohn, nur gegen das Geschrei nach jemand anderen, der für einem das richten soll, weil man selber ja so gar nichts tun kann
(2) ich bin gegen Ungerechtigkeit, ich bin aber auch gegen einen Bürger, der den Staat als Ersatz für den persönlichen Einsatz ansieht
(3) ich kann nichts anfangen mit der Meinung, dass ab einer gewissen Grenze, Reichtum unanständig wird, da mir niemand klar begründen kann, wo die Grenze zwischen Anstand und Unanständigkeit, ausgedrückt in einer Summe auf dem Gehaltsscheck, verläuft. Wäre es nicht besser, davor zu sorgen, dass die, die weniger haben, ebenfalls unanständig viel verdienen können?
(4) früher hieß das Befehl und Strafe. Die heutigen Regeln und Konsequenzen sollen den selben Zweck erfüllen, was die Strafe soll: "Räum dein Zimmer auf!" "Nein!" - "Du hast heute abend Fernsehverbot". Das, was da Regeln und Konsequenz ist, ist in Wirklichkeit nur Befehl und Strafe, es klingt nur netter.
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5. April 2014
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Warum Menschen es gut meinen, jedoch anderen so viele Dinge antun ... der Grund ist erschreckend simpel. Das ist eine der Erfahrungen in meiner therapeutischen Tätigkeit. Er ist so simpel, dass ihn anscheinend nur die Wenigsten akzeptieren wollen. Und deshalb wird es immer so weiter gehen. Es sei denn ...
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30. März 2014
Hypnose gegen Schmerz
Schmerzen Logo (Photo credit: mnd.ctrl crativecommonlicence) |
Möglich ist, dass der Schmerz sich verringert oder sogar verschwindet. Das bedeutet, dass Medikamente reduziert werden können. Zudem können die körpereigene Abwehr und die Selbstheilungskräfte gestärkt werden.
23. März 2014
Ihr Partner hat Sie betrogen - nehmen Sie ihn zurück? Und was ist besser für die Kinder?
lover's quarrel (Photo credit: alexdecarvalho creativecommonslicenses) |
Beiden Situationen ist gemeinsam: Es gibt keine Debatten, die Zukunft der Partnerschaft ist klar: es gibt keine. Bei vielen aber ist es nicht so. Und so steht der / die Betroffene vor der Frage: Nehm ich ihn / sie zurück?
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Trennung
16. März 2014
Was schwer zu ertragen ist - manchmal muss es einfach raus!
Ich mag Eltern. Ich weiß, wie viel Nerven man braucht und vor welchen Problemen man heute steht. Probleme, die die vorherige Generation überhaupt nicht hatte. Die Anforderungen und Überforderungen sind - so jedenfalls mein Eindruck - heute vielfältiger als in der Zeit unserer Großeltern. Doch bei einem kann ich beim besten Willen nicht mit. Denn ich halte es ehrlich gesagt für eine riesengroße Ausrede.
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Familie
8. März 2014
Gewalt in Beziehungen - früh gelernt in Deutschland
Gewalt Liebe Zeit (Photo credit: mueritz) |
Gewalt wird früh gelernt.
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1. März 2014
Sex sells oder: Unter welchen geistigen Leitlinien leben wir?
Karneval der Kulturen/Carnival of cultures in Berlin 2008, two activists from fuckforforest. On the left a third one (with a red nose) holding a sign. (Photo credit: Wikipedia) |
Doch was hat das mit uns zu tun? Sehr viel! Es führt zu einer Frage, die an unser persönliches Fundament unserer geistigen Gesundheit geht.
22. Februar 2014
Hoffnung - wie religiöse Konzepte furchtbare Wirkungen nach sich ziehen
Eine Fünfjährige hat sich erhängt. Sie tat es, weil sie ihren verstorbenen Vater wiedersehen wollte.
Dieser Fall zeigt, was religiöse Konzepte in ihrer Naivität anrichten können. Es beschäftigt mich wahrscheinlich auch deshalb länger, weil ich auf Erfahrung zurückgreifen kann.
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15. Februar 2014
Von sozialen Menschen, denen Hilflose egal sind
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Dass sie Gleichgewichtsstörungen hat, hatte sie vorher angekündigt. Interessiert hat das niemand so richtig.
Was schockierend ist: Die Beschäftigten sind im Nachhinein der Meinung, da soll man gar nicht eingreifen!
14. Februar 2014
Zum Valentinstag: Über die Liebe
Chrome steel letters on a rusty steel plate. (Photo credit: Wikipedia) |
Trotzdem ist er eine nette Idee, wie ich finde.
Als Paartherapeut arbeite ich schließlich auch ein wenig für die Liebe.
Hier ein paar kleine Gedanken für diejenigen, die heute jemand haben und vor allem auch für alle, die heute alleine sind und die niemand anruft.
2. Februar 2014
Tod, Zen, Hypnotherapie und warum ich gerade nicht das schreibe, was ich wollte
Gudo Wafu Nishijima (Photo credit: Wikipedia) |
Eigentlich wollte ich kurz erwähnen, wie Google mich genervt hat, weil es mich als Hacker identifizierte, was dazu aus Sicht des systematisches Denken zu sagen sei und was das mit Buddhismus zu tun hat (gerade war ich in einem buddhistischen Land), und zu guter Letzt wollte ich noch (m)ein Buch erwähnen. Doch dann starb Gudo Wafu Nishijima.
Ich war auf einer siebenstündigen Busfahrt, als Gudo Wafu Nishijima starb. Während er Abschied von der Welt nahm, nahm ich Abschied von dem Ort, der für mich ein paar Jahre eine Art Heimat war. Während er vermutlich seine Augen schloss, öffnete ich die meinen, um mir die Bilder der Landschaft, Straßen und Menschen, die ich vielleicht nicht wiedersehen werde, einzuprägen.
Was passiert eigentlich alles gleichzeitig, während jeder sich selbst und seine Erfahrungen für den Mittelpunkt hält. Es macht mich nachdenklich.
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