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4. September 2021

Der größte Betrug in der Medizingeschichte - warum darauf reingefallen

Photo by Max Morse
for TechCrunch TechCrunch,
CC BY 2.0
<https://creativecommons.org/
licenses/by/2.0>,
via Wikimedia Commons
Elisabeth Holmes!
Bill Clinton hat sie promotet, die Titelseiten der Magazine brachten ihr Gesicht, sie war gefragte keynote speaker auf den verschiedensten Podien und gefeierter Entrepreneur im Silicon Valley.

Rubert Murdoch investierte Millionen, so wie andere schwerreiche Investorfamilien auch. Der Wert ihrer Firma wurde auf 800 Millionen Dollar geschätzt, dann ging es um 9 Milliarden. Es galt als ein Durchbruch in der Medizintechnik.

Am Ende war alles nur fake und innerhalb eines Tages standen statt der Milliarden eine Null auf dem Papier. Es ist der größte Betrug, den die Medizintechnik bislang kennt. Jetzt hat in USA der Gerichtsprozess begonnen. Was lernen wir daraus?

27. April 2021

Wie Karriere, Macht und Vertrauen zusammenhängen

Herkunft bleibt Zukunft - so formulierte es einmal der Philosoph Martin Heidegger. Mit Karrierechancen scheint es ähnlich zu sein, so eine Studie an der niederländischen Universität Nimwegen.

Die Karriereforschung sieht bislang vor allem Faktoren wie Führungswillen, Gewissenhaftigkeit und einen hohen inneren Leistungsdrang als entscheidend für die Karriere an.


Diese neue Studie bring einen neuen Aspekt hinzu. Ebenso entscheidend sei der Faktor “Macht”.

9. Januar 2021

Aufruhr in USA: Die charismatische Führung des Donald Trump, sein Erfolg, sein Verlust

Noplur, CC BY-SA 2.0
via Wikimedia Commons
"Es sind verstörende Bilder, ich bin echt traumatisiert", sagte mir meine amerikanische Bekannte, als ich sie am Donnerstag auf die Ereignisse am Kapitol in Washington ansprach. Auch in Deutschland gab es ja einen Sturm auf das Regierungsgebäude. Diejenigen, die fahneschwenkend die Stufen hinaufstürmten, waren ein ähnliches Konglomerat an Verschwörungsanhängern, Esoterikern, politisch Rechten, Unzufriedenen, politisch Protestierenden und Pöblern. Doch in USA geht die treibende Kraft ganz eindeutig von einem Machtzentrum aus: Donald Trump.

Doch wie konnte es soweit kommen? Wieso folgen so viele seinen Aufruf, zum Capitol zu marschieren, so prompt und so gehorsam? Die Antwort liegt in dem, was Soziologie und Psychologie herausgearbeitet haben: charismatische Führung.

Was das ist, wie es funktioniert, warum Trump Erfolg und weswegen er verloren hat, erfahren Sie hier.

3. März 2018

Firmen und ihr Blick für die Depression

Die gröbsten Zahlen:

  • Rund 10 Prozent der Arbeitnehmer in Europa sind schon wegen einer Depression nicht am Arbeitsplatz erschienen
  • Durchschnittlich 36 Arbeitstage steht ein Depressionskranker in depressiven Phase nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung, Spitzenreiter sind Deutschland und Großbritannien (41 Tage), Schlusslicht ist Italien
In der IDEA-Umfrage (Impact of Depression in the Workplace in Europe Audit) der European Depression Association wurden über 7000 Menschen in Europa plus Türkei, befragt.

20 Prozent gab an, schon einmal die Diagnose Depression bekommen zu haben. Die höchste Rate verzeichnete Großbritannien (26 Prozent), die niedrigste Italien (zwölf Prozent).

Was heisst das für Wirtschaft und Gesellschaft?

2. Juli 2017

Depression - wann outen?

A clock with a 24-hour dial.
A clock with a 24-hour dial. (Photo credit: Wikipedia)
"Ich warte nur auf den richtigen Zeitpunkt". 
Wir alle kennen den Satz. Wir wollen etwas Wichtiges mitteilen. Etwas sehr Wichtiges, vielleicht auch etwas Heikles, wie: 
  • "Du, da bei dem Urlaub ist was dazwischen gekommen, ich kann doch nicht mit!"
  • "Du, mit uns ist es ja schon längere Zeit sehr holprig. Auf der letzten Dienstreise hab ich jemand kennen gelernt"
  • Oder: "Ich möchte mit Ihnen über mein Gehalt / Arbeitsvertrag / Arbeitszeit / Aufgabe hier reden"
All das sind Themen, die nicht einfach zwischen Tür und Angel abgehandelt werden können. Es braucht den richtigen Augenblick. Und auf den warten wir. Wir machen aber auch die Erfahrung: Auf den richtigen  Augenblick kann man lange warten. So ist es auch mit der Frage "wann oute ich mich" - mit einer Depressionsdiagnose.

3. Mai 2016

Humankapital - ein Unwort und die deutsche Unternehmenskultur

Humankapital war mal Unwort des Jahres. So wie Wohlstandsmüll, Entlassungsproduktivität, Tätervolk, Ich-AG etc. Meinem Eindruck nach kommen viele Unwörter aus der Ökonomie. Wieso eigentlich? Und selbst wenn ein "Humankapital" in einer kapitalistischen Wirtschaft eigentlich was Gutes und Zentrales wäre, wieso handeln dann die Entscheidungsträger nicht danach?


Humankapital degradiert nicht nur Arbeitskräfte in Betrieben, sondern Menschen überhaupt zu nur noch ökonomisch interessanten Größen. Bereits 1998 hat die Jury Humankapital als Umschreibung für die Aufzucht von Kindern gerügt. Aktueller Anlass ist die Aufnahme des Begriffs in eine offizielle Erklärung der EU, die damit die «Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie das Wissen, das in Personen verkörpert ist», definiert (August 2004)

so die Jury damals.Wie soll man denn als Mensch reagieren, wenn man als "Humankapital" angesprochen wird. Vielleicht genau so wie der Kunde, wenn der Verkäufer ihn als "Geldautomat" anspricht? Nicht sonderlich intelligent, so etwas, oder?

Irrtümer hinsichtlich der Art, wie Führung von Menschen funktioniert, gibt es zuhauf. Das Ergebnis für Deutschland sieht man auch regelmäßig in Studien.

Schon wieder so eine Umfrage:


Zum Thema "teuer" gibt es ein paar Berechnungen:



Solche Ergebnisse sind inzwischen so regelmässig wie die Weihnachtskarte vom Autohändler.


Und ebenso reflexartig poppt in meinem Gehirn eine Frage auf:

Wenn seit Jahren in den Vorstellungsgesprächen Flexibilität und Leistungsbereitschaft eine Voraussetzung für inzwischen jeden Job ist, wieso passiert auf den Entscheiderposten bei diesem Thema so wenig?


Natürlich erfolgt, fragt man das einmal bei offiziellen Veranstaltungen, ebenso reflexartig die Beteuerung der Anwesenden, bei ihnen sei das nicht so. Das Problem gäbe es - wobei manche auch regelmässig solche Untersuchungen anzweifeln (= wo kein Problem, da brauchts auch kein Engagement) - aber das haben die anderen (= wo kein Problem, da brauchts auch kein Engagement).

Es ist diese Haltung des "es kann nicht sein, was nicht sein darf" ist es, die mich immer mit Skepsis auf Unternehmen blicken lässt. Zu oft hat sich herausgestellt, dass so viel heisse Luft und so wenig Substanz da ist.

Reden statt Handeln scheint ein generelles Problem deutscher Wirtschaft zu sein, oder?

Es gibt auch regelmässig die Meldung, dass die deutschen Wirtschaftslenker wieder einmal eine bahnbrechende Entwicklung verschlafen haben und in letzter Sekunde auf den Zug aufgesprungen sind, der gerade den Bahnhof verlässt und in Zugswang geraten. Nur ein paar Beispiele:


der Computer - eine deutsche Erfindung. Wer ihn massentauglich entwickelt hat, waren andere.



das Fax - eine deutsche Erfindung. Wo waren / sind die Deutschen führend in der Faxvermarktung?



Digitalisierung? Oh weh, hier ein Zitat:
Die Deloitte-Studie „Digitalisierung im Mittelstand“ zeigt: Drei Viertel der  mittelständischen Unternehmen meinen, Digitalisierung ist zur Zeit der industrielle Megatrend. Sie selber beurteilen sich jedoch als „gering“ digitalisiert. Gleichzeitig hat kaum ein mittelständisches Unternehmen Veränderungsziele diesbezüglich.


Wir reden hier über Kommunikationstechnologien, die weltweit Auswirkungen haben / gehabt haben. Irgend ein CEO hat mir mal gesagt, der Unterschied zwischen einem Amerikaner und einem Deutschen ist:

Wenn eine neue Erfindung gemacht wird, sagt der Deutsche: "Schauen wir mal, was daraus wird." Der Amerikaner sagt: "Schauen wir mal, was wir daraus machen können."


Quellen:

  • hier die Quelle über die Deloite-Studie
  • hier das Zitat zum Unwort des Jahres



20. Januar 2016

Die dunkle Triade oder: Frauen in Führungspositionen sind ebenfalls Psychos

Sie sind einfühlsamer, die besseren Kommunikatoren und sorgen sich eher um das Wohl Ihrer Mitarbeiter. Die Klischees über Frauen halten sich besonders in der Geschlechterdiskussion lange.

Wissenschaftlich ist das zum Glück alles längst differenzierter. Was folgt, ist ein Blick auf das, was man in der Forschung als "Dunkle Triade" bezeichnet und was viele erstmals für den Titel eines Spionagethrillers halten.

7. September 2015

Haben Depression und Arbeitsplatz einen Zusammenhang? Hier die Fakten!

Zuerst ein paar Daten zur Einstimmung:
  1. Eine depressive Episode verursacht im Durchschnitt 36 Fehltage.
  2. Fast ein Drittel aller Manager sehen keinen Anlass, Richtlinien oder Unterstützung für die Mitarbeiter, die von Depression betroffen sind, anzubieten.
  3. Fast die Hälfte der Manager wünscht sich Gesetze und bessere Strategien, die die Mitarbeiter besser schützen.
Psychische Themen kommen so langsam ins Bewusstsein in Unternehmen. Das führt oft zu widersprüchlichen Aussagen nebeneinander, wie es Punkt 2 oder 3 exemplifizieren. Folgen Sie mir zu einem kleinen, aber signifikanten Ausschnitt aus der Forschung:

30. Januar 2015

Mitarbeiterführung - immer die selbe Leier. Jetzt auch bei mir

Zu mir kommen viele, die Schwierigkeiten am Arbeitsplatz haben. Nicht von der Sorte, von denen man sagen könnte: "Selber schuld".

Eher von der Sorte, von denen man sagt: "Die würden gute Ergebnisse bringen - wenn die Leute, die in der Firma was zu sagen haben, es denn mal zulassen würden."

Es geht um ein Faktum: die Lücke zwischen Anspruch und Realität. Und um die Frage, ob das, wenn es um Schuld geht, wohl in der deutschen Mentalität liegt.

18. Mai 2014

Woran Sie erkennen, dass Sie den falschen Chef haben

Stellvertreter
Stellvertreter (Photo credit: Wikipedia)
Langsam aber sicher spricht sich herum, was so manche Untersuchung zum Thema Führungskompetenz in Deutschland niederschrieb: Führungskräfte sind nicht immer das Gelbe vom Ei!

Menschen bewerben sich, weil Firmen und Marken anziehend wirken. Das heißt, Menschen kommen zu Firmen, aber sie verlassen Führungskräfte.
Viele Chefs hätten nie einer werden dürfen. Wären sie Mitarbeiter, so wäre ihre Leistung zu defizitär, als dass man im Unternehmen nicht über Trennung nachdenken würde.
Es folgen eine ausgewählte Charakteristika von Chefs, bei denen Sie besser den Job wechseln sollten.

Der "Ich-weiß-es-besser-Vorgesetzte"

Für manche Chefs ist der Fachbereich, in den sie gekommen sind, neu. Trotzdem haben sie bereits fertige Vorstellungen, wie die Sache laufen soll. Die Erfahrung der Mitarbeiter stört eher, bestenfalls hört man noch zu, aber hat keine Motivation, deren Erfahrungen gelten zu lassen, und schreibt dann vor, wie genau was zu tun ist.
Doch auch mit der Arbeit vertraute Vorgesetzte entwickeln eine Sympathie für das Mikromanagement. Sie verwechseln damit die Valuation der geleisteten Ergebnisse mit dem Abbau von Entscheidungsspielraum und Kreativität.

Der "Breitarsch"

"Beamtenmentalität" sagte man früher verächtlich dazu. Es sind Leute, die ihren Status auf ihren unantastbaren Sessel genießen. In ihrer Sichtweise haben sie es sowohl geschafft als auch verdient, dort zu sein, wo sie sind. Sich selber ehrlich zu reflektieren, vielleicht sogar in Frage stellen, sich weiter zu entwickeln ... wozu? Wenn man das bräuchte, dann säße man doch nicht auf diesem Sessel?

Wasserprediger und Weintrinker

Mäßigung verkünden, sich selber aber einen guten Schluck aus der Pulle genehmigen - selten führt etwas anderes zu mehr Verlust an Reputation als so etwas. Bei fast bei jedem zweiten der 100 gängigsten Berufen ist das Realeinkommen seit Jahren gesunken. Nur nicht bei deutschen  Konzernmanagern. Wenn man Mitarbeiter wirklich Wert schätzen würde, dann müsste sich das in einer auf Geldfluss basierenden Wirtschaft auch (nicht nur, aber immer auch) in klingender Münze zeigen.

Die schlechte Kinderstube

Manche sind sich nicht zu schade, ihre Mitarbeiter mit Kraftausdrücken und Beleidigungen zu betiteln. "Der Betriebsrat, der Abschaum der Menschheit!", so betitelte ihr Chef sie, wenn er sie auf dem Gang traf, erzählte mir einmal eine Klientin.
Es geht mir hier keineswegs darum, dass Betriebsrat und Chef sich leiden müssen. Es geht auch nicht um einen rauhen Tonfall, der in Wirklichkeit ja gar nicht persönlich gemeint sei. Es geht mir um eine Kultur des gepflegten Umgangs im Unternehmen. Zwischen Chef, Betriebsrat und Mitarbeitern haben solche Ausdrücke nichts verloren, egal wie sie gemeint sind. Eine gute Erziehung und ein wenig kommunikative Kultur haben noch nie jemanden geschadet.

Die strukturelle Inkompetenz

Man sagt, in Deutschland wird man sehr oft befördert, nicht, weil man für den Posten gut geeignet sei, sondern weil man sich in einem anderen Job bewährt hat.
Leider sagt aber der Erfolg in einer bestimmten Position noch nicht viel über die Eignung für eine andere Tätigkeit aus. Zumal man als Vorgesetzter immer mit Dingen konfrontiert ist, mit denen man sich als Mitarbeiter nie herumschlagen musste.
Nach dem Peter-Prinzip steigt jeder Mensch bis zur Stufe seiner offensichtlichen Inkompetenz auf. So gibt es also auch Leute, die einmal zu viel befördert wurden oder auch zu schnell in die höhere Position kamen.

Eines ist auf jeden Fall ehernes Gesetz: Wenn man einmal in der höheren Position ist, wird man nicht wieder herunter geholt. Schon die alten Römer wussten, dass man die Leute eher wegbefördert als dass die Beförderung rückgängig gemacht wird.

Die "Ich-muss-mich-nicht-ändern-ich-bin-doch-nicht-blöd"-Haltung

Hier ein Ergebnis einer Studie von Insolvenzverwaltern:
In mehr als der Hälfte der Fälle waren Fehlentscheidungen von Gesellschaftern oder der Geschäftsführung Schuld an der Insolvenz. Das operative Geschäft war nur bei rund einem Drittel der Unternehmen bereits eingebrochen. Knapp die Hälfte der Firmen verfügte beispielsweise noch über hohe Auftragsbestände.
Aber die Beharrungstendenzen in der Führungsetage sind groß, selbst wenn die Hütte bereits brennt. Dabei ändern sich heute Konzepte schneller als bakterielle Mutationen. Mit Sichtweisen aus den 80ern oder 90ern kann man heutzutage keine Menschen führen. Eine Untersuchung nennt als Hauptursache für Pleiten: Managementfehler.

Worauf es tatsächlich ankommt!

Dass es solche Menschen, wie die eben Genannten gibt, ist eindeutig. Dass es andere gibt, ebenfalls. Aber beides ist banal und in Wirklichkeit nicht entscheidend. Die einzig wichtige Frage aber ist:

Schafft sich die Firma solche Führungskräfte, wie die Genannten vom Hals, oder füttert und protegiert sie solche?

Nur diese Frage zählt! An der Antwort können Sie ablesen, ob Sie nicht nur den falschen Chef haben, sondern auch, ob man in der Firma insgesamt etwas von Führung versteht oder nicht. Wenn nicht, ist es auf Dauer gesünder, sich bei Zeiten nach etwas Neuem umzusehen.
Enhanced by Zemanta

9. Juni 2013

burnout ist kein individuelles Geschehen - und eine Frage an alle im Arbeitsprozess

burnout ist mehr als ein individuelles Schicksal. burnout ist eine Anfrage an die Kultur unserer Arbeit. burnout fällt nicht vom Himmel, sondern entsteht im Zusammenspiel von persönlicher Anspruchshaltung, firmenorganisatorischen Vorgaben und externen Marktelementen. burnout ist ein Ergebnis des sozialen Zusammenspiels. Allein eine Berufsgruppe tut sich noch schwer damit.

17. März 2013

Kranke Mitarbeiter und ungünstige Strategien

"Gesundheit", Relief von Guido Messe...
"Gesundheit", Relief von Guido Messer am Behördenzentrum in Esslingen, 1984/87 (Photo credit: Wikipedia Creative Commons CC0 1.0 )
Gesundheit ist ein wichtiges Gut. Sowohl für den Einzelnen, als auch für Unternehmen. 2011 fehlten zum Beispiel rund 3,8 Prozent der Mitarbeiter in deutschen Unternehmen.  Schätzungen der diesbezüglichen Kosten belaufen sich auf ungefähr 130 Milliarden Euro.

Nicht so oft Eingang in die Presse findet dagegen eine Erfahrung, die man als Praxisinhaber macht: Mitarbeiter schleppen sich aus Angst, den Job zu verlieren oder aus Loyalität oder aus einem Unabkömmlichkeitsgefühl heraus krank in die Arbeit. Die Folgen sind noch gravierender.

5. August 2012

"Hören Sie auf zu Jammern, Sie haben es doch gewählt" - eine réplique auf ein posting

In seinem Persönlichkeitsblog schreibt dipl. Psych. Roland Kopp-Wichmann "Hören Sie auf zu Jammern, Sie haben es doch gewählt"
Müsste ich es zusammenfassen, würde ich sagen: Man hat immer die Wahl - nicht hinsichtlich dessen, was einem widerfährt, aber bezüglich dessen, wie man damit umgeht. Mit Jammern  macht sich nur zum Opfer. Also besser Klappe halten und Ärmel aufkrempeln! So weit, so gut, aber der Teufel steckt wie immer im Kleingedrucktem.

23. Mai 2012

Meine Führungskräfte sind schlecht - sagen Top-Manager

Unternehmen Mitte, Basel, 2nd floor II
Unternehmen Mitte, Basel, 2nd floor II (Photo credit: Suzanna)
75 Prozent der Unternehmer weltweit zweifeln, dass ihre Führungsteams die nötigen  Kompetenzen besitzen, um im Jahr 2012 für ihre Unternehmen Wachstum zu generieren. So das Ergebnis einer Umfrage des amerikanischen Korn/Ferry Institutes.Düstere Aussichten!

9. Mai 2012

745000 Euro bekommen - fürs Nichtstun

Menden im Sauerland - Geld fürs Nichtstun
So betitelt die Wirtschaftswoche einen ihrer Artikel. Ein Angestellter der sauerländischen Kleinstadt Menden bedankt sich zu seinem Ausstand dafür, 14 Jahre lang fürs Nichtstun bezahlt worden zu sein.
Wow, warum passiert mir das nie? Irgendwas muss ich falsch gemacht haben, denn ich muss für mein Geld ziemlich was tun. Aber worum gehts?

18. März 2012

Mythos Teamarbeit

Teamwork - was ist wirklich dran?
"Teamarbeit ist, wenn ein Unternehmen Leute in einem Raum zusammenruft und jemand sagt: <<Jetzt seid ihr ein Team und habt die und die Aufgabe zu lösen.>> Dann geht er aus dem Raum, hängt an die Tür ein Schild mit der Aufschrift "Team" und das wars. Die da drinnen können dann wie die Affen heraumrasen, es interessiert niemand."
Ein sehr einprägsames Bild, wie ich finde. Der Mann, der es mir erzählte, arbeitet seit Jahren in einer ziemlich großen Firma. Trotz solcher Erfahrungen gilt: Teamarbeit ist gut. Aber der Teufel sitzt wie immer im Detail. Oder wie ich sagen würde: In der Realität. Und die sieht so aus:

29. Februar 2012

Der typische Fehler deutscher Geschäftsführer

Damit klar ist: Natürlich gibt´s gute Geschäftsführer. Allerdings gibt´s auch schlechte. Jetzt geht es mir  aber nicht um die philosophische Frage, ob es überhaupt welche ... und wenn ja, wie viele ... und wenn nein, dann ... und überhaupt.
Mir geht es schlichtweg nur um ein paar Tatsachen. Und zwar genau um die, die einem als Führungskraft in der Firma nicht gesagt werden. Und die Wahrheit ist: es gibt ihn, den typisch deutschen Geschäftsführerfehler.

30. Oktober 2011

Boss gegen burnout - was kann ich als Vorgesetzter tun

Studien zum Thema burnout und Stress - und damit Leistungsabfall - weisen Fährungskräften eine Schlüsselrolle zu. Das führt zur Frage: Was kann ich als Führungskraft tun, damit meine Mitarbeiter nicht ausbrennen. Was kann ich überhaupt tun?

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