5. Oktober 2021

Warum mir die Psychologie des neuen James Bond nicht gefällt

"Der Film treibt die Vermenschlichung des einst coolen Agenten zum Exzess. Denn Bond kämpft gegen Biowaffen – und gegen Liebeskummer." Das schreibt der Spiegel. Einspruch. Der Film vermenschlicht James Bond nicht, er verpsychologisiert ihn. Warum das schlecht ist, sagt dieser Artikel.

27. September 2021

Narzistische Chefs - wieso sind die so weit verbreitet?

Wer glaubt, man wird wegen der eigenen Kompetenz befördert, der findet sich in guter Gesellschaft. Das Dumme daran ist, es bleibt oft bei einem Glauben. Oftmals sind es gerade die Unfähigen, die auf der Karriereleiter nach oben steigen. Warum das so ist, dafür liefert die Forschung so einige Punkte. Hier bekommen Sie einen kurzen Einblick darüber.

4. September 2021

Der größte Betrug in der Medizingeschichte - warum darauf reingefallen

Photo by Max Morse
for TechCrunch TechCrunch,
CC BY 2.0
<https://creativecommons.org/
licenses/by/2.0>,
via Wikimedia Commons
Elisabeth Holmes!
Bill Clinton hat sie promotet, die Titelseiten der Magazine brachten ihr Gesicht, sie war gefragte keynote speaker auf den verschiedensten Podien und gefeierter Entrepreneur im Silicon Valley.

Rubert Murdoch investierte Millionen, so wie andere schwerreiche Investorfamilien auch. Der Wert ihrer Firma wurde auf 800 Millionen Dollar geschätzt, dann ging es um 9 Milliarden. Es galt als ein Durchbruch in der Medizintechnik.

Am Ende war alles nur fake und innerhalb eines Tages standen statt der Milliarden eine Null auf dem Papier. Es ist der größte Betrug, den die Medizintechnik bislang kennt. Jetzt hat in USA der Gerichtsprozess begonnen. Was lernen wir daraus?

28. August 2021

Was wir aus den Lockdowns lernen können: 5 grundsätzliche Strategien für ein besseres Leben

Eindeutig klar ist: Lockdown oder Teil-Lockdown zehrt an den Nerven. Es dauert. Und dauert. Je länger, desto dünner wird nicht selten das Nervenkostüm. Für Menschen, die eh schon psychisch belastet sind, ist es noch einmal härter. Ebenso ist eine als gerade schwierig empfundene Paarbeziehung in Zeiten eines Lockdowns noch beanspruchender als sonst schon. doch auch wenn Corona verbei sein wird, wird in unserem Leben es weiterhin Stressmomente geben, die überwältigend erscheinen. 

Im Folgenden finden Sie vier wirklich grundlegende Strategien aus dem Lockdown für sich persönlich. Sie funktionieren in all diesen genannten Fällen.

Strategie 1: Auszeit nehmen

Prima, wenn Sie naturnah wohnen. Heidelandschaften sind großartig. Wald auch. Also nichts wie raus, wenn´s zu viel wird und loslaufen. Pfeiffen Sie auf das Wetter, egal ob Regen oder Schnee, greifen Sie zur entsprechenden Kleidung und los geht´s. 

Sind Sie in der Stadt, auch ok. Laufen Sie los. Öffentliche Verkehrsmittel lassen Sie bleiben, es geht nämlich nicht darum, irgendwo hinzukommen (wobei Sie das natürlich auch tun können, um dann dort zu laufen), es geht ums Unterwegssein. Und gehen Sie zügig. Nicht schlendern oder bummeln, mehr so Nordic Walking. Im strammen Tempo.

Überhaupt ist Sport gut. Nehmen Sie sich Zeit, sich draussen auszupowern.

Strategie 2: Meditation

Längst nicht mehr als esoterisch verunglimpft ist der medizinisch-psychische Nutzen von Meditation. Ich erspare mir hier lange Ausführungen. Unter "nutzen der meditation" gibt es bei google über 14 Millionen Treffer: Blutdrucksenkung über bessere Empathiefähigkeit, Stressreduktion, Steigerung der Aufmerksamkeit, Unterstützung beim Abnehmen, Angstreduktion ... .

Entscheidend ist für unsere Thematik natürlich die Stressreduktion. Durch verbesserte Selbstwahrnehmung erlaubt Meditation als eine Art Frühwarnsystem zu erkennen, wann es eng wird und so erweitert es die eigene Handlungsfreiheit, frühzeitig eingreifen zu können.

Statt sich selbst in eine Eskalation zu begeben, bei der einem die eigenen Gefühle überschwemmen, lehrt Meditation, sich eben genau nicht davon hinwegtragen zu lassen. Statt Spannung Entspannung im Angesicht der angespannten Situation. Deshalb ist es wichtig und gut, Meditation regelmässig zu betreiben. Die Ausrede, man habe keine Zeit, gilt nicht. Schließlich verliert man durch eskalierenden Streit ebenfalls Zeit (und Beziehungsqualität obendrein) und das mit Langzeitwirkung.

Strategie 3: Social Media Pause

Social Media agiert auf der Basis von Erregung. Je aufgebrachter, desto mehr Klicks, desto besser für den Plattformbetreiber. Je nachdem, wie die eigene Social-Media-Filterblase gestrickt ist, haben Sie es mit mehr oder weniger Empörungsmeldungen oder Schimpftiraden zu tun. Wem an mehr Frieden gelegen ist, der wähle den Logout-Button. Selbst Weihnachten wird dadurch viel freundlicher.

Strategie 4: Struktur

Das ist nun heikel, hat es doch etwas mit Disziplin zu tun. Feste Termine für bestimmte Arbeiten, Telefonate, häusliche Aktivitäten strukturieren den Tag. Streitgespräche können überigens auch zu einem festgelegten Termin stattfinden. Ein strukturierter Tag unterstützt einen, weil dies an unsere Psyche Stabilität heranträgt. Ein fester Ablauf sorgt ebenso dafür, dass wir einen besseren Halt haben, wenn uns etwas aus der Bahn schmeißen will.

Strategie 5: Wichtiges von Unwichtigen trennen

In seinem Buch "Don´t sweat the small stuff" (deutscher Titel: "Alles kein Problem!") erzählt Autor Richard Carlson, wie sein Verlag ihn dazu bewogen hat, von einem bekannten Autor eine Empfehlung für sein Buch zu bekommen. Carlson versuchte es tatsächlich, bekam aber keine Antwort. Entsprechend teilte er seinen Verlag mit, dass es keine Empfehlung gäbe, was aber den Verlag anscheinend nicht daran hinderte, das Buch mit einem lobenden Zitat eben jenes Autors für ein anderes Buch auf das aktuelle einfach zu übertragen und herauszugeben. Mit anderen Worten: fake!

Carlson, so schreibt er, versuchte, als er es bemerkte, die Publikation zurückzuholen, gleichzeitig schrieb er an den Autor eine Entschuldigung und versuchte zu erklären, wie es zu dieser Vereinnahmung gekommen war. Da bekam er eine Antwort: "Richard. There are two rulese for living in harmony. #1) Don´t sweat the small stuff and #2) It´s all small stuff. Let the quote stand. Love, Wayne!"

Wer sich eine solche Haltung für sein Leben zulegt, hat weniger Stress. Also letzte Strategie für heute: 1. Reg dich nicht über Kleinigkeiten auf.  2. Es sind alles Kleinigkeiten.



19. August 2021

"Das Pferd funktioniert nicht" - was uns Olympia als Hausaufgabe auftragen könnte

Olympia hatte seinen shitstorm, verbunden mit dem Namen Annika Scheu auf Saint Boy. Saint Boy war ihr zugelostes Leih-Pferd im Fünfkampf und es ging nicht gut aus. Die Bilder gingen durchs world wide web und um die Welt und nein, sie sind nicht schön. Wenn wir jedoch nicht reflexhaft in die Empörungskultur mit einsteigen, könnte dieser Moment uns etwas mitteilen: über uns selbst.

17. Juli 2021

Im Angesicht der Katastrophe - wie sich unsere Psyche dadurch verändert

Starktregen ist das neue Wort. Im Gefolge sind Überschwemmungen, die Vernichtung von Existenzen, horrende Kosten und das Gefühl der Hilflosigkeit. Kommen wir da wieder unbeschadet raus? Nein, denn solche Ereignisse wie in den letzten Tage machen etwas mit unserer Psyche. Was? Dem gehen wir im folgenden Post nach.

10. Juli 2021

Rassismus in Deutschland - Black Lives Matter ist tot oder Kassenpatient, der auf seinen Rollstuhl wartet

Black Lives Matter ist tot, aber Kassenpatient, der auf seinen Rollstuhl wartet. Zumindest den Eindruck machte die letzte Demo am Brandenburger Tor. Denn von den eh spärlich erhofften angemeldeten 2500 Leuten kamen weniger als die Hälfte. Erklärung? Einiges liegt im Antirassismus selbst. Sagt eine Studie.

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